Status der Höllentalbahn Index 10.08.2008
Nach sechsjährigen Wirken der Verkehrsinitiative HOELLENNETZ e.V. und ständiger öffentlicher Diskussion ist die Wiederbelebung der Höllentalbahn Blankenstein-Marxgrün trotz der dargelegten positiven Argumente und Fakten immer noch nicht in greifbare Nähe gerückt.
Status in Stichpunkten
Die Höllentalbahn ist als Trasse noch unverbaut, stillgelegt, jedoch gewidmet vorhanden.
Befürworter der Wiederbelebung: Bürger und Bürgermeister der Region, die Städte Erfurt, Saalfeld und Hof, Tourismusverband Ferienregion Selbitztal, die grossen ansässigen Verlader des thüringer Kompetenzzentrum Holz wie Klausner Holz Thüringen KHT Friesau, BHT Friesau, Rettenmeier Holzindustrie, Ullersreuth sowie ZPR Blankenstein, Logistikagentur Oberfranken, die IHK zu Gera und Hof, Kuratorium Hochfranken, Fahrgastverband Pro Bahn, Verband deutscher Verkehrsunternehmen VDV Berlin, sowie Bündnis90/die Grünen
Verkehrsverbund EgroNet hat die Reaktivierung als Planungsziel erklärt.
Neutral zur Wiederbelebung: Frankenwaldverein, Naturpark Frankenwald, BUND
Gutachten zum SPNV aus 1998 ist überholt, keine Aussagen zum touristischen Faktor der Verbindung enthalten
Gutachten zur Trassennutzung für Güterverkehr liegt nicht vor
Die Strecke nach Saalfeld wird aufgrund des Personenverkehrstaktes und zusätzlicher DB-Cargo Güterbedienungen an der Auslastungsgrenze betrieben. Es gibt werktags Trassenkonflikte bei Anfrage privater EVU's !
Es gibt kein länderübergreifendes Verkehrskonzept für Strasse und Schiene
Die Höllentalbahn ist als Trasse zwischen dem heutigen Bahnhof Blankenstein und Haltepunkt Marxgrün nach dem Gleisrückbau 1982-1987 noch unverbaut, stillgelegt, jedoch gewidmet vorhanden.
Dieser Streckenstatus wurde vom Eisenbahnbundesamt Bonn am 04.04.2008 erneut bestätigt.
Innerhalb des Höllentals hat die Natur die Trasse mit seinen Kunstbauten nach Beendigung der Streckenfreihaltung durch die Deutsche Bundesbahn 1982 grösstenteils wieder vereinnahmt.
Entlang der Trasse finden sich jedoch mitten im Aufwuchs noch viele Zeugen, z.T. aus der Erbauungszeit
Im Januar 2005 wurde der Abschnitt Kanzelfelstunnel bis zum ehem. Bahnhof Hölle der Bahntrasse Blankenstein-Marxgrün von Bewuchs befreit.
Die Höllentalbahn stellt das fehlende Bindeglied zwischen dem thüringischen Saalfeld, dem bayerischen Hof und dem böhmischen Eger dar.
Lage der Verbindung Saalfeld-Hof-Eger im bestehenden Schienennetz
Lage der Höllentalbahn im touristischen Umfeld des Naturpark Thüringer Schiefergebirge - obere Saale und Ferienregion Selbitztal, durch bayerisch-thüringische Landesgrenze getrennt
Karte erstellt von Alexander Volkmar http://www.inpublica.de/
Saalfeld-Hof-Eger: regionale Strecken mit weitreichendem Entwicklungspotential
Ausgangspunkt für die heutige Situation ist das Jahr 1998 als, gemeinsam beauftragt durch die Freistaaten Thüringen (Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH) und Bayern (BEG Bayerische Eisenbahngesellschaft), ein Gutachten zur Netzergänzung Blankenstein-Marxgrün durch Büro Kocks, Erfurt erstellt und am 29.07.1999 in Naila vorgestellt wurde. Eine Untersuchung zu möglichem Güterverkehr wurde dabei nicht beauftragt. Eine Wirstchaftlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung von Personen- und Güterverkehr wurde nicht erstellt.
Am 25.09. 2000 erfolgte die Abwendung der Wiederbelebung alleinig auf bayerischer Seite durch das Bayerische Wirtschafts- und Verkehrsministerium, Herrn Minister Dr. Otto Wiesheu, veröffentlicht in der Frankenpost am 27.09.2000. Bei dieser Entscheidung wurde durch Herrn Dr. Wiesheu unter Abwesenheit der Gutachter die Unwirtschaftlichkeit der Strecke herausgestellt, jedoch begründet mit nicht im Gutachten festgestellten, sondern mit wesentlich niedrigeren Fahrgastzahlen! Die Einwendungen des damaligen Nailaer Bürgermeisters Lommer zu einer späteren erneuten Betrachtung bei veränderter Situation wurden nicht berücksichtigt.
Wie täglich zu sehen ist, wird die Strecke nach Saalfeld aufgrund des Personenverkehrstaktes und DB-Cargo Güterbedienungen am Samstag an der Auslastungsgrenze betrieben.
Ausfahrt der DB Cargo Bedienung der ZPR am 21.05.2002 aus dem Bahnhof Blankenstein. Es schiebt noch eine Lok BR 290 nach, drei Wagen mussten aufgrund Überlast stehenbleiben. Foto: Werner Rost
Im September 2003 wurde nun auf Forderung des Landes Thüringen, im Bahnhof Unterlemnitz das im Jahre 2000 im Zuge der Durchführung des rationalisierten Spurplanes der DB Netz AG, abgebaute Ausweichgleis wieder eingebaut, um die Durchlassfähigkeit Saalfeld-Lobenstein wieder zu erhöhen.
Die Belastung von Kreis- und Gemeindestrassen im Lobensteiner Raum durch Schwerlast- LKW Verkehr ist trotz neuer Umgehungsstrassen enorm.
Holzanlieferung nahe Friesau im Mai 2002. Foto: Werner Rost
Es gibt kein länderübergreifendes Verkehrskonzept (für Strasse und Schiene) unter Einbezug der für solche ländlichen Mittelgebirgsregionen abnormen Güterströme im Lobensteiner Raum
Unsere Meinung ist nachwievor dass eine effektive Entwicklung dieses Projektes an schlechter Kommunikation und mangelndem Informationsaustausch zwischen den Betroffenen und Verantwortlichen aus Bayern und Thüringen bis zum Jahr 2001 scheiterte.
Sinnbildlich hierzu enden auf der Muschwitzbrücke über der Landesgrenze die Zuständigkeiten und Denkhorizonte folgender Institutionen und Beteiligten:
Zwei räumlich weit entfernte Landesregierungen in Erfurt und München,
Verkehrsplanungsprojekte und Regionalplanungen beider Länder,
Thüringer Nahverkehrsservicegesellschaft und Bayerische Eisenbahngesellschaft,
DB Netz Süd-Ost Leipzig und Süd München,
DB Cargo Süd-Ost und Süd
IHK Gera und Bayreuth,
Verbreitungsbereich der Frankenpost und der OTZ/Freies Wort als Meinungsbildner,
Bayerischer Rundfunk und MDR,
Tourismusregion Naturpark Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge - obere Saale,
Die Vorstellungskraft mancher Bürger der alten und neuen Bundesländer.
Diese Situation wurde deutlich verbessert, es gibt nun direkte Kontakte zwischen Bürgermeistern, Verladern, IHK, Presse und Freunden der Höllentalbahn über die Landesgrenze hinweg.
Die symbolische Bahnfahrt von Marxgrün nach Blankenstein am 14.12.2002 unter Teilnahme zahlreicher interessierter Bürger, Bürgermeister, Landtagsabgeordneter, Vertreter der Verlader und Eisenbahnverkehrsunternehmen bestätigte die grosse Akzeptanz des Projekts. Bei vier Presseterminen in Marxgrün, Hof, Saalfeld und Blankenstein gab es 11 Redner, mit einer einzigen negativen Stimme des Herrn Landrat Hering.
In 2003 wurden zahlreiche Treffen, Gesprächsrunden und Ortstermine unter Organisation der Betriebe des thüringer Kompetenzzentrum Holz, der Ferienregion Selbitztal und HOELLENNETZ veranstaltet.
Zeitgleich entstand in diesem Zeitraum die Diplomarbeit des Herrn Géza Schubert: Die Verlagerung von Holzhackschnitzeltransporten von der Strasse auf die Schiene. Eine Konzepterstellung für die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein.
Diese Arbeit beschäftigt sich in einem Exkurs auch mit den Reaktivierungsprojekten der Oberlandbahn und der Höllentalbahn. Somit wurden für den weiteren Projektverlauf und den Gesprächsrunden wertvolle Fakten erschlossen und dokumentiert.
Die wichtigsten Veranstaltungen im Einzelnen:
28.02.2003
Treffen mit MdB Dr. Hans-Peter Friedrich CSU in ZPR Blankenstein
10.03.2003
Vortrag von HOELLENNETZ im Gemeinderat Bad Steben
28.03.2003
Besuch parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleike, Bundesverkehrsministerium bei BHT Friesau
Presseartikel als pdf Datei Achtung Ladezeit 1,3 MB
16.04.2003
Treffen mit MdB Horst Friedrich FDP in ZPR Blankenstein
Text des Presseberichts der OTZ unter News
10.05.2003
Gespräch im thüringer Wirtschaftsministerium unter Teilnahme von KHT, BHT, ZPR
Text des Presseberichts der OTZ unter News
16.05.2003
Diskussionsforum in Naila zur Wiederbelebung der Höllentalbahn.
Protokoll als pdf Datei
26.05.2003
Regionales Verkehrsinfrastrukturgespräch in Ullersreuth bei Rettenmeier Holzindustrie
Text des Presseberichts der OTZ unter News
09.09.2003
Verband deutscher Verkehrsunternehmen, VDV Berlin veröffentlicht Diskussionspapier zur Höllentalbahn
Die komplette Unterlage ist als pdf Datei hier zugänglich
06.10.2003
Im Zuge einer Diplomarbeit im Sommer 2003 wurden in Exkurskapiteln die Themen der Wiederbelebung u.a. der Höllentalbahn aufgegriffen.
Die DA wurde mit der Gesamtnote 1,0 bewertet.
Géza Schubert, Wittenberg, Universität Trier
Diplomarbeit:
Die Verlagerung von Holzhackschnitzeltransporten von der Strasse auf die Schiene. Eine Konzepterstellung für die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein, Blankenstein/Trier 2003
Download als pdf Achtung Dateigrösse 1,2 MB
Publikation von Daten bzw. Zitate nur unter Angabe der Quelle
Kontakt: gezaschubert@gmx.de
05.11.2003
VERKEHRSVERBUND EGRONET FORDERT STRECKENREAKTIVIERUNG
Politisches Ziel: Höllentalbahn und Selb-Asch
Der Verkehrsverbund EgroNet will weiter wachsen. Neben der geplanten Ausdehnung auf die Kreise Bayreuth und Kulmbach sind die Reaktivierungen der Bahnstrecken Selb-Asch und der Höllentalbahn das erklärte Ziel. Wie eine Diplom-Arbeit zeigt, hätte der Güterverkehr auf der Höllentalbahn eine große Bedeutung für die Wirtschaft.
12.03.2004
Seit Februar 2004 bekräftigen die thüringer Betriebe beständig und eindeutig ihre Forderung nach Verbesserung der Infrastruktur und die Wiederinbetriebnahme der Oberlandbahn und Höllentalbahn. Weitere Investitionen in Höhe von 250 Mio. Euro sind geplant, jedoch abhängig von der Situationsverbesserung. Nachzulesen in den vielzähligen Presseberichten der OTZ unter News .
02.08.2004
Gemeinsame Pressemitteilung von PRO BAHN und HOELLENNETZ
Große Koalition aus Politik und Bahn gegen Industriestandorte:
Bahnlinien werden unter rollendem Rad stillgelegt
Den diesbezüglichen Artikel in der Augustausgabe von ''der Fahrgast'' finden sie hier als pdf Datei (612kB).
15.08.2004
103. Jahrestag der Eröffnung der Höllentalbahn
Fest und Info Veranstaltung
''Große Koalition aus Politik und Netz AG agiert gegen Industriestandorte und Schieneninfrastruktur''
Anlässlich des 103. Jahrestags der Eröffnung der Höllentalbahn am 14.08.1901 veranstaltete HOELLENNETZ eine Jubiläumsfeier auf authentischem Gelände des Bahnhof Lichtenberg in Blechschmidtenhammer, ca. 100 m entfernt von der ehem. innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Bayern.
18.11.2004
Infrastrukturgespräch zur Höllentalbahn mit Staatsminister Trautvetter, Erfurt und MdB Dr. Hans-Peter Friedrich
Am 18.11.2004 wurde in einer grossen Runde in der Logistikagentur Hof eine Vereinbarung zur Aktivierung der zur Zeit nicht betriebenen Eisenbahnstrecke durch das Höllental von Blankenstein nach Marxgrün sowie die Integrierung der Region südliches Thüringen und Oberfranken getroffen.
15.05.2005
"Schiefergebirgs-Express" rollt bis Blankenstein
Bahn bringt jeden Samstag Touristen aus Leipzig in die Region
Basierend auf einer Idee und Initiative von HOELLENNETZ konnte unter Zuarbeit aus Thüringen, sowie mit Unterstützung der Stadt Naila, NVS Thüringen und der DB Regio Südost ein „Touristischer Zugbegleiter“ für den ab Samstag erstmals verkehrenden „Schiefergebirgsexpress“ von Leipzig nach Blankenstein hergestellt werden. Verantwortlich für Design und Herstellung zeichnete Volker Griesbach, Mitstreiter der Verkehrsinitiative Hoellennetz.
31.05.2005
Gründung der Verkehrsinitiative HOELLENNETZ e.V.
01. 10. 2005
HOELLENNETZ Informationsveranstaltung am ehem. Bahnhof Lichtenberg
400 Besucher trotz nachmittäglichem Dauerregens
Für bescheidenes Wetter sehr grosses Publikumsinteresse; so könnte das Resümee der Infobörse am 01.10.2005 lauten. Ca. 400 Besucher nutzten trotz nachmittäglichem Dauerregens die Informationsbörse zum Thema Höllentalbahn auf dem Gelände des Bahnhofs Lichtenberg in Blechschmidtenhammer.
Die Infostände von DB Regio Oberfranken, Vogtlandbahn, EgroNet und der thüringer Güterverlader ZPR Blankenstein und KHT Ebersdorf-Friesau wurden von den Besuchern intensiv genutzt. Horst W. Bauer stellte Modelle von Höllentalbahnhochbauten im Masstab 1:22,5 zur Schau.
Trotz Dauerregens machte sich eine Gruppe von 18 Interessierten unter Führung von Fritz Sell zur Wanderung durch das Höllental zur Geschichte der Höllentalbahn auf. Die Wanderung endete am HP Höllenthal, weiter ging es mit Freifahrscheinen von DB Regio Oberfranken nach Bad Steben, und von dort mit dem HOELLENNETZ Shuttlebus zurück nach Blankenstein. Die Werksbesichtigung in der Zellstoff- und Papierfabrik ZPR Blankenstein fand aufgrund der Regenfälle kurzentschlossen mit Firmenwagen der ZPR statt.
Der kostenloser Shuttlebus vom/nach Haltepunkt Bad Steben und Bahnhof Blankenstein wurde als Zubringer zur Veranstaltung und Kurztrips sehr gut genutzt.
Die Draisinenfahrten auf dem Werksgleis der ZPR fanden auch bei den Fahrgästen des Dampfsonderzuges aus Erfurt grossen Anklang, so wurden vom Bahnhof Blankenstein ca. 100 Fahrgäste in Richtung Hölle befördert.
Bei der Verpflegung war natürlich warmer Kaffee und Kuchen der Renner.
Bilder von der Veranstaltung
16.03.2006
Trassenfreilegung durch Landschaftspflegeprogramm
Im Herbst 2005 begannen im Zuge einer naturschutzfachlichen Landschaftspflegemassnahme Rodungsarbeiten an Fichtengehölzen im unmittelbaren Bereich des Bahdammes im Höllental. Hierdurch wurde flussabwärts ab Hölle und speziell auf dem schmalen Streifen zwischen der Bahntrasse und der Selbitz unterhalb des Wehres eine weitesgehend freie Ansicht der Bahnlinie Blankenstein-Marxgrün geschaffen.
Bilder hiezu finden Sie in der Bildgalerie
22.03.2006
50.000 Besucher auf www.HOELLENNETZ.de
22.05.2006
Röhrensteig wiedereröffnet
Der seit 2002 gesperrte Wanderweg Röhrensteig, welcher zwischem dem Kanzelfelstunnel und Hölle parallel zur Bahntrasse verläuft, wurde am Samstag 20.05.2006 offiziell wieder für die Wanderer und Gäste des Höllentals freigegeben. Die Trasse der Höllentalbahn war für die Versorgung dieser umfangreichen Baumassnahme unverzichtbar und wurde hierfür von Bewuchs befreit. Umso mehr ist in diesem Teilstück eine Wiederbelebung auch visuell vorstellbar.
Aufgrund der Anwesenheit einiger namhafter Bahngegner in der Runde war das Thema HTB an diesem Samstagnachmittag jedoch tabu.
19.06.2006
HOELLENNETZ beim 10. Hofer Umwelttag
Bilder unter Bildgalerie News
Grosses Interesse erzielte der 10. Hofer Umwelttag am Theresienstein bei Traumwetter, bei welchem der Verein HOELLENNETZ e.V. mit einem Stand über die Höllentalbahn und mit Unterstützung des MuEC Selb-Rehau, dem MEC Hof und ProBahn über weitere Bahnprojekte in der Region informierte. Von 10:oo bis 18:oo Uhr besuchten zahlreiche Gäste den Informationsstand und erfuhren in oft langen und intensiven Gesprächen die Bandbreite und Potentiale dieser Projekte.
Unter dem Motto: ''Setzen sie ein Zeichen für wichtige Bahnprojekte in der Region'' führten wir eine Meinungsumfrage über die vier Themen (Reaktivierung Höllentalbahn, Reaktivierung Selb-As, Innenstadtbahnhof Hof und Elektrifizierung Sachsen-Franken-Magistrale) in der Region durch. Von 112 abgegebenen Stimmen setzten 109 ein Zeichen für die Höllentalbahn, 81 für Selb.As, 72 für die Elektrifizierung Sachsen-Franken-Magistrale und 60 für den Innenstadtbahnhof Hof.
20.07.2006
Pro Höllentalbahn: grüne MdB's Elisabeth Scharfenberg und Dr. Anton Hofreiter zu Gast im Höllental und bei der ZPR
Nach gemeinsamer Organisation durch Nanne Wienands, ZPR Blankenstein Herrn Nossol und Fritz Sell fand am 20.07.2006 eine Rad- und Informationstour durch das Höllental mit anschliessendem Werksbesuch in der ZPR Blankenstein mit den Bundestagsabgeordneten statt.
Bilder der Radtour durch das Höllental und des Werksbesuchs in der ZPR finden Sie hier
02.11.2006
Von Deutschland nach Deutschland: Wanderung durch das fränkische Höllental
Lebt der Stacheldraht in den Köpfen weiter?
Von Rainer Engel
Nur wenige Kilometer Schiene fehlen zwischen Bayern und Thüringen: Durch das fränkische Höllental könnten die Züge wieder fahren, seitdem Stacheldraht und Minenfelder verschwunden sind. Doch eine Wanderung entlang den ehemaligen Schienen deckt auf, dass der Stacheldraht an der deutsch-deutschen Grenze
zwar aus der Landschaft verschwunden ist – in den Köpfen der Menschen scheint er weiter zu existieren.
Den Artikel aus der PRO BAHN Zeitschrift ''der Fahrgast'' finden sie als pdf Download unter:
http://www.der-fahrgast.de/Archiv/2006/2006-4-46_51.pdf
01.12.2006
VCD-Tagung: Zu(g)kunft für den Tourismus
Perspektiven für verträgliche Mobilität und sanften Tourismus in den Fremdenverkehrsregionen
Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass für eine nachhaltig positive Entwicklung des Tourismus die Förderung eines "sanften Tourismus" notwendig ist. Umweltverträglichen Mobilitätskonzepten kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. Bei dieser Tagung wurden konkrete Ansätze und positive Beispiele aus verschiedenen Regionen vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht.
Im letzten Vortag des Tages wurde die Höllentalbahn unter dem Tourismusaspekt vorgestellt. Lesen Sie hier die
08.10.2007
„Drehkreuz“ für Wanderer an der Selbitz bei Blankenstein
Frankenwaldverein weiht Fränkischen Gebirgsweg ein und erntet von allen Seiten Lob.
Geschäftsführer Stefan Fredlmeier vom Frankenwald Tourismus Service Center:
Dies würde dieses Drehkreuz des Wanderns hervorragend ergänzen. Der Bereich Blankenstein und Untereichenstein würde damit zu einem Schwerpunkt des Wanderns in Deutschland werden. Bundesweit gäbe es nichts Vergleichbares.
......nur wie kommt man als Wanderer aus Süden hin und nach Süden weg? Ohne die Höllentalbahn bleibt wohl erneut das Auto die bessere Wahl !
Den gesamten Text der heutigen Frankenpostausgabe finden Sie unter: http://www.frankenpost.de/nachrichten/naila/art2443,723234
und
http://www.frankenpost.de/nachrichten/naila/art2443,723235
09.09.2007
Neufassung Regionalplan Ostthüringen beinhaltet die Höllentalbahn
In der Neufassung des Regionalplans Ostthüringen (bisher 1. Fortschreibung vom 06.08.1999) soll die Höllentalbahn einen höheren Stellenwert als bisher finden, sh. nachfolgender Textauszug:
G 3-2 Auf die Verlängerung der Strecke Hockeroda — Blankenstein/Saale bis nach Marxgrün soll hingewirkt werden.
16.03.2007
MdB Eva Bulling-Schröter zu Gast im Höllental und in der ZPR Blankenstein
Am Freitag besuchte uns MdB Eva Bulling-Schröter, stv. Vorsitzende des Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Fraktion die Linke um sich über das Projekt Höllentalbahn im Kontext Ihres Wirkens zu informieren. Bei prächtigen Frühlingswetter erläuterte Fritz Sell bei einer Wanderung entlang der Trasse durch das Höllental die derzeitige Situation der Reaktivierungsbemühungen auch vor dem Hintergrund der derzeitigen traurigen Inhalte bundesdeutscher Verkehrspolitik für die Schiene.
In Blankenstein angekommen erwartete uns eine ausführliche Werksführung in der ZPR, bei welcher Herr Duda bei einer Rundfahrt die weitläufig über das Areal verteilte Produktionsabläufe und Materialflüsse erläuterte.
03.02.2007
Kurgast verblüfft mit Spontan-Aktion
Höllental: Forchheimer will mit Unterschriftensammlung Bahnstrecke wiederbeleben
Bad Steben – Wolfgang Schreyer, ein von Bad Steben und seiner Umgebung begeisterter Kurgast, hat Bürgermeister Bert Horn am Dienstag im Bad Stebener Rathaus eine Unterschriftenliste überreicht. Rund 40 Gäste wünschen, dass die Eisenbahnstrecke von Marxgrün durch das Höllental nach Blankenstein hergestellt wird und künftig wieder Züge fahren.
den Bericht der Frankenpost finden Sie unter: http://www.frankenpost.de/nachrichten/naila/art2443,780855
Die Unterschriftsliste finden Sie hier
20.02.2008
Länderspiegel Frankenpost
Forderung nach neuen Bahnlinien
Als Vertreter des Bund Naturschutz fordert Udo Benker-Wienands, dass Investitionsmittel den Deutschen Bahn in Oberfranken verwendet werden. Hintergrund ist die Ankündigung der Deutschen Bahn, 1,5 Milliarden Euro in den Schienenausbau in Franken zu investieren. Konkret fordert Benker-Wienands die Wiederinbetriebnahme der Bahnverbindung Selb/Plößberg nach Asch, für die ein Kostenaufwand von vier bis fünf Millionen Euro nötig sind. Dadurch würde die direkte Zugverbindung Hof – Eger möglich. Weiter sollte die Höllentalbahn als Lückenschluss für den Güterverkehr zwischen Naila und Saalfeld gebaut werden.
23.02.2007
Kommunalwahl 2008
HOELLENNETZ befragt die Kandidaten zur Landrats- und Bürgermeisterwahl
Sämtliche Statements im ungekürzten Wortlaut finden sie als pdf zum Download
Den dazugehörigen Bericht in der Frankenpost finden Sie unter:
http://www.frankenpost.de/nachrichten/naila/art2443,791313
18.05.2008
Abgeordnete beklagen Bahn-Politik
Hof / Berlin – Die Bundestagsabgeordneten der Region haben gegenüber unserer Zeitung Stellung zur Höllentalbahn genommen, die Gegenstand einer Anfrage im Bundestag war (siehe nachfolgenden Beitrag).
Kritik an hoher Kostenschätzung
In einer Anfrage im Bundestag geht es um eine Reaktivierung der Strecke zwischen Marxgrün und Blankenstein. Der Verein Initiative Höllennetz beklagt, dass Privatbahnen nicht berücksichtigt worden sind.
Die Beiträge finden sie im Netz unter: http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/heimatspiegel/art2437,831541
und
http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/heimatspiegel/art2437,831544
Den vollen Wortlaut der kleinen Anfrage mit den Antworten finden Sie zur eigenen Meinungsbildung hier als pdf
06. Juni 2008
MdB Friedrich zum Verkehr im Höllental
Die bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller stünde der Idee, die Höllentalbahn nicht nur für den Güter- sondern auch für den Personenverkehr zu nutzen, positiv gegenüber. Diese Position habe sie in einem Schreiben an Friedrich zum Ausdruck gebracht.
07.06.2008
Mit neuen Ideen gemeinsam zum Ziel
Höllentalbahn ein Thema der regionalen Planungsverbände aus Bayern, Sachsen und Thüringen
Den Beitrag finden sie im Netz auf der Homepage der FRANKENPOST unter:
http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/heimatspiegel/art2437,842219
13.06.2008
Notfalls als privater Betrieb
Lückenschlüsse - Chancen für Höllentalbahn und Selb - Asch
Hof – Der Hofer Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich befürwortet zwei Lückenschlüsse im Bahnnetz der Region. Dabei räumt Friedrich einer Reaktivierung der Strecke zwischen Selb - Plößberg die größere Bedeutung ein, für die Höllentalbahn sieht der Bundestagsabgeordnete grundsätzlich nur Chancen über eine private Betreibergesellschaft.
Den Beitrag finden sie im Netz auf der Homepage der FRANKENPOST unter:
http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/laenderspiegel/art2388,845726
07.07.2008
Althaus lehnt Streckenreaktivierung zwischen Thüringen und Bayern ab
Astrid Rothe-Beinlich: Bahnlückenschluss schafft Voraussetzungen für Verkehrsverlagerung und ist das energiepolitische Gebot der Stunde
Die ablehnende Haltung des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) gegenüber dem Bahnlückenschluss zwischen Blankenstein und dem oberfränkischen Marxgrün sorgt beim bündnisgrünen Landesverband für Empörung.
Den Beitrag finden sie im Netz unter:
http://www.gruene-thueringen.de/cms/default/dok/241/241435.althaus_lehnt_streckenreaktivierung_zwis.htm
28.07.2008
IHK versteht Widerstand gegen Höllentalbahn nicht
Chance kurzer Transportwege nutzen
Gera (OTZ). Kein Verständnis zeigt Ostthüringens IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne für den Widerstand der Landesregierung zur Wiederbelebung der Höllentalbahn.
Den Beitrag finden sie im Netz auf der Homepage der OTZ unter:
http://www.otz.de/otz/otz.onlinesuche.volltext.php?zulieferer=
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30.07.2008
Chance für Bahn-Lückenschluss
Landratsamt regt aktuelle Studie zum Bahngüterverkehr auf der Höllentalbahnstrecke an
Von OTZ-Redakteur Ulf Rathgeber Blankenstein/Marxgrün.
Der Lückenschluss der derzeit noch unterbrochenen Bahnstrecke Blankenstein - Marxgrün findet immer mehr Befürworter.
Den Beitrag finden sie im Netz auf der Homepage der OTZ unter:
http://www.otz.de/otz/otz.onlinesuche.volltext.php?zulieferer=
otz&redaktion=redaktion&dateiname=dateiname&kennung=
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Fazit August 2008
Die Argumente für einen Wiederaufbau der Höllentalbahn, die Synergie aus Personennahverkehr, touristischer Nutzung und Führung eines Teils der immensen Gütermengen von und nach Süden und Süd-Osten sind bislang politisch immer noch nicht ausreichend gewürdigt worden und werden von Seiten der DB AG heftigst bestritten.
Die urplötzlich negative Haltung von Herrn MP Althaus zerbricht sämtliches Porzellan welches aus der bisherigen Arbeit der letzten 6 Jahre gewachsen ist.
Dieser Umschwung Thüringens scheint sehr suspekt, war doch bis dato eher Bayern die ''Bremse''
Gerade jetzt wo Verkehrsministerin Emilia Müller so ganz sanft einlenkt (ich höre immer noch die Worte Otto Mayer's: .........wenn nur Bayern irgendein Signal geben würde.......!!) kommt die kategorische Absage von Althaus.
Zukunftsorientierter nachbarschaftlicher Umgang hört sich anders an.
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