Ökologie und Tourismus
Die Wiederbelebung der Höllentalbahn trägt nach erstem Ansinnen in der Betrachtungsweise Ökologie und Tourismus Widersprüche in sich. Was suchen Eisenbahnzüge in einem Naturschutzgebiet? Soll eine Bahntrasse welche von der Vegetation zurückerobert wurde neu aufgebaut werden? Wird das Naturerlebnis durch den Bahnbetrieb gestört?
Die Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung scheint sinnvoll:
Bereits mit Verordnung vom Januar 1940 wurden Teile des Höllentals (Südhang am König David, Schuhfels mit Hirschsprung sowie Osthang nach OT Hölle, jetziger Naturlehrpfad) unter Naturschutz gestellt. Lange Zeit formierte das gesamte Höllental beinhaltend die beiden NSG Flächen als Landschaftsschutzgebiet.
Die heutige Ausdehnung des NSG Höllental entspricht der Verordnung vom Juni 1997.
Im Zuge der Erhebung zum NSG vorgebrachte Einwände von Seiten der Stadt Lichtenberg zur Berücksichtigung der gewidmeten Bahnlinie Triptis-Marxgrün in die NSG VO wurden von Seiten der Regierung von Oberfranken nicht gewürdigt. Die Anliegen der Stadt Lichtenberg wurden in der Frankenpost Ausgabe N vom 26.07.1994 veröffentlicht.
Die heute geltende VO zum NSG Höllental beinhaltet die Bahnlinie also nicht, gleichwohl ist im Flächennutzungsplan der Stadt Lichtenberg (letztmalig geändert am 16.08.2001) die Trasse als Gemeinbedarfsfläche, Bahnanlage erklärt. Diese Definition beschreibt die planerisch festgelegte zukünftige Nutzung!
Die derzeitige Erscheinungsform des NSG Höllental ist gemeinsam geprägt durch eben die vor geschilderten Ereignisketten. Die derzeit im NSG vorhandenen Störfaktoren wie Forstbewirtschaftung, täglich mehrfach mit PKW und oft mit LKW genutzter Forstweg, Wanderwege mitsamt deren Unterhalt, Kraftwerk mit Wehranlage sind ebenso wie die heute leider nicht betriebene Höllentalbahn (obwohl aufgrund bestehender Widmung formell durchaus zulässig) geschichtlich gewachsen, und waren bereits bei Erlass der ersten Schutzverordnung schon vorhanden.
So muss in der absolut notwendigen Diskussion über die Vereinbarkeit der Wiederbelebung der Höllentalbahn mit dem NSG Höllental die ökologisch und formell geschichtliche Entwicklung, sowohl qualitativ und quantitativ vor Ort in Bezug auf schutzbedürftige Naturwerte, mögliche ökologisch sinnvolle verkehrliche Entwicklungen und auch auf heute bestehende Rechtmässigkeiten untersucht werden.
Derzeit z.T. unqualifiziert und unqantifiziert dargestellte Meinungen fördern keine sachliche Diskussion.
Beispiele hierfür anbei:
Eine Wiedererrichtung der Bahntrasse zerstört das gesamte Höllental und das NSG.
Fakt: Laut Gutachten ist auf der Trasse (Planumsbreite) lediglich ein 5m breiter Streifen 20jährigen Aufwuchses, grösstenteils Fichtenanflug zu roden, diese Breite entspricht ca. der bestehenden Forststrasse.
Eine als sinnvoller vorgeschlagene Errichtung eines Radweges auf der vorhandenen wertvollen Infrastrukturfläche zöge vergleichbare Eingriffe nach sich, von der üblichen Versiegelung durch die Asphaltdecke gegenüber einem Schotterbett und der notwendigen ganztägigen Tunnelbeleuchtung ganz zu schweigen.
Sicherungsmassnahmen entlang der Bahntrasse bedingen Kahlschläge bis zu 30 m Breite
Fakt: Solche negativ behafteten Aussagen können nur von konsequenten Nichtbahnfahrern stammen. Bei unserer Bahnfahrt im Dezember entlang der waldreichen Hänge des Sormitztales könnte sich jeder Mitfahrer vom praktizierten Gegenteil überzeugen.
Die Sicherungsmassnahmen zur Verhinderung von Baumeinschlag beziehen sich nach Aussage Forstamtsleiter Fritz Maier rein auf das Umlegen von kranken Bäumen im direkten Fallbereich, und kann deshalb bei besonders steilen Hängen oberhalb der Trasse bis zu 30m betragen. Auf gesunde Bäume hat diese Sicherungspflicht keinerlei Einfluss.
Vergleichend hierzu sind auch die umfangreichen Holzeinschläge im Höllental im Februar-März 2002 zu betrachten. Diese Einschläge geschahen einzig und allein auf wirtschaftlicher Basis, die Eingriffe in die Vegetation und Böden waren erheblich. Das Erscheinungsbild des Höllentals im April 2002 glich eher einer Verwüstung, da die Holzmacher alleinig profitbringende Arbeiten der Starkholzernte erledigen. Der Rest an Ästen und Baumkronen blieb wild übereinandergestapelt, auch auf den Wegen liegen, weitere Schäden erzeugten die Holzrückemassnahmen mit schwerem Gerät.
Zu den Aufräumarbeiten mussten dann wohl die ABM Kräfte des Naturpark Frankenwald mit helfen, um ein dem Erholungsuchenden halbwegs erträgliches Erscheinungsbild bis zum Sommer 2002 zu schaffen.
Aber, wie zu erfahren war diente diese Massnahme auch aufgrund der dadurch besseren Lichteinfälle bis auf den Boden der natürlichen Entwicklung der Artenvielfalt, und überhaupt sieht man in vier Jahren durch natürliche Vorgänge wie Überwucherung und Verrottung vom Eingriff nichts mehr!!!!
Diese öffentlich vorgetragene Argumentation ist dann sicher auch für eine mögliche Baumassnahme der Höllentalbahn zu beanspruchen.
Durch den Bahnbetrieb werden ruhesuchende Touristen abgeschreckt.
Unsere Meinung dazu ist, dass der Bahnbetrieb sicher gegenüber der jetzigen Situation Geräuscheinträge im Höllental mit sich bringen wird. Den Touristen welcher mit der Bahn anreist dürfte dies nicht stören.
Denjenigen Besuchern, welche die absolute, ungestörte Ruhe suchen, seien jedoch von vorneherein die abgelegeneren Frankenwaldtäler wie Lamitztal oder Langenau empfohlen, da das Höllental aufgrund seiner Bekanntheit und Beliebtheit schon immer an schönen Tagen sehr stark frequentiert und geräuschbehaftet ist.
Noch dazu kommen die Geräuscheinträge von den Taleingängen her, hier ist das Klappern und Schlagen der LKW welche werktags durch Hölle oder Blechschmidtenhammer fahren oft bis zum Stauwehr oder Jungfernsteg zu hören.
Unsere Meinung ist, dass Naturschutz durchaus mit einer Bahnstrecke vereinbar ist. Gerade das Höllental mit einer durchschnittlich 2°C höheren Temperatur gegenüber dem restlichen Frankenwald ist ein Domizil für wärmeliebende Pflanzen und Tiere. Dies wurde über Jahrzehnte durch den freigehaltenen Bahndamm und somit Sonneneinstrahlung bis auf den Boden und Felsen unterstützt, so dass seltene Arten heimisch werden konnten. Eine Weiterführung der Freistellung der Bahntrasse erfolgte leider nicht. So ist in den letzten Jahren eine Verwaldung und Verbuschung festzustellen welche den Artenreichtum heute bereits erkennbar gefährdet. Seit Gleisabbau und somit Beendung der Freihaltung der Trasse 1982 durch die Deutsche Bundesbahn ist die Artenvielfalt im Höllental nachweislich um 40% zurückgegangen!
Gerade die Artenvielfalt war einer der Beweggründe für die Erhebung des Höllentals zum Naturschutzgebiet und FFH Gebiet.
Die Wiederbelebung der Höllentalbahn, mit den dafür notwendigen und dauerhaft gesicherten Freistellungen, hätte so direkt nachhaltige Auswirkungen auf die Entwicklung und den Bestand der Artenvielfalt im Höllental.
Zur ersten Meinungsbildung bezüglich des ökologischen Nutzens oder Schadens der Wiederbelebung der Höllentalbahn fand am 21.05.2002 eine Trassenbegehung mit den Mitgliedern des AK Verkehr und AK Artenschutz des Bund Naturschutz sowie dem Forst und weiterer Anlieger statt. Der Text hierzu ist im Frankenpost Online Archiv nachzulesen.
Ein Personenverkehrsbahnbetrieb mit neuesten, vollkommen lärmgekapselten Triebwagen beeinträchtigt das nähere Umfeld nur unwesentlich und für kurze Zeit. Anbei technische Angaben zum Triebwagen VT 642.
Erst der Einsatz der modernsten Fahrzeuge, abgestimmt auf die jeweilige Fahrgastnachfrage stellt einen ökologischen Personennahverkehr sicher.
Links zweiteiliger VT 642 mit 126 Sitzplätzen, rechts einteiliger VT 641 mit 70 Sitzplätzen am 30.09.2002 im Kopfbahnhof Wurzbach. Die Fahrzeuge sind flügelungsfähig, in Marxgrün könnte somit der Streckenast Bad Steben problemlos eingebunden werden.
In Thüringen sind die modernen Triebwagen seit langem bereits täglich unterwegs.
VT 642 im Einschnitt bei Heinersdorf in Richtung Wurzbach im September 2002
Die Notwendigkeit von akustischen Signalen stellt hierbei wohl das grösste Übel dar. Durch Anwendung intelligenter Sicherungstechniken an Übergängen und in Tunnels lässt sich diese Beeinträchtigung minimieren, wenn nicht sogar ausschliessen.
Eine absolut vergleichbare Situation ist im Elstertal entlang der Strecke Plauen-Chrieschwitz, Barthmühle, Rentschmühle, Elsterberg täglich zu erleben.
Triebwagen VT 642 auf der Elstertalbahn in Elsterberg im Juni 2001
Die Strecke verlauft im Landschaftsschutzgebiet, im Bereich Pfaffenmühle-Barthmühle im Naturschutzgebiet Triebtal, parallele Strassen sind im Elstertal nicht vorhanden, das Wanderwegenetz ist ausgezeichnet. Die Vorbeifahrt mit leisem Brummen wird eher als optische Abwechslung wahrgenommen. Ein Tagesausflug bei Anreise mit der Bahn bis Jössnitz, Wanderung bis Elsterberg, Rückfahrt über Gera ist jedem zu empfehlen um zu erleben, dass eine moderne Bahn sehr wohl im Einklang mit Naturschutz und touristisch erschlossenen Landschaften stehen kann.
Spuren vergangener Zeiten, Wanderweg und Bahn auf engstem Raum im NSG zwischen Elsterberg-Gippe und Rentzschmühle.
Auch auf dieser Strecke verkehren werktäglich Güterzüge in der Relation Cheb-Gera.
Ökologisch sinnvoll und allgegenwärtig politisch proklamiert ist eine Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene geboten. Was derzeit im Land passiert, noch intensiv unterstützt durch MORA C der DB Cargo AG ist jedoch allerorts das krasse Gegenteil, mit Einstellung sämtlicher, als unwirtschaftlich dargestellten Transportkundengleisanschlüssen.
Einen Gegenpol zu dieser Entwicklung können, jedoch nur in beschränkten Umfang regional agierende private EVU's mit Güterverkehrsdienstleistungen bewerkstelligen. Hier zeigt sich in den meisten Fällen dass dann diese Schienentransport EVU die gleichen, von DB Cargo abgestossenen Transportleistungen, bei Ausrichtung auf die Kundenwünsche wirtschaftlich zu betreiben vermögen, wenn.............DB Netz nicht zwischenzeitlich die Gleise herausgerissen und an Schrotthändler zur Auffrischung des Betriebsergebnisses verkauft hat.
Die Region rund um das Höllental ist konkret durch Planungen für eine Saalestrassenbrücke von Blankenstein Richtung Unterwolfstein und der daraus resultierenden Flut an 40-Tonnern Euro-Trucks Richtung Süden (Kemlas-A9 und Lichtenberg-Hölle-A9) betroffen. Da anzunehmen ist, dass eine Strassenbrücke trotz Widerstände aller Gremien schneller gebaut ist als eine Bahnlinie mit 95% Befürworter aller Gremien, kann und muss in Zukunft die Höllentalbahn Ihre Rolle als Ventil des Güterverkehrs auf der Schiene aus dem Lobensteiner Raum in Richtung Süden erfüllen, um damit zumindest den sinnlosen Fernverkehrs LKW-Transporten eine Alternative entgegensetzen zu können.
Eine mögliche tägliche Bewegung von drei Güterzugpaaren (1.000to Zug mit zwei Dieselloks) auf der Höllentalbahn (alle zwei Stunden ein Güterzug) würde ca. 200 LKW Fahrten (alle 3,5 Minuten ein 40t LKW) Richtung Süden ersetzen. Die Situation nach Bau der Brücke, dass sich solche LKW-Verkehre dann in die Richtungen Kemlas-A9 nach Süd-Osten und Lichtenberg nach Süd-Westen bis Samstag abend 24.oo Uhr und ab Sonntag 20.oo Uhr (Sonntagsfahrverbot bis 22.oo Uhr ist zwar Recht, aber wird es befolgt oder wird gar kontrolliert?) zusätzlich auf die Strassen im direkten Umgriff des Höllentals ausbreiten wird, sollte zum Nachdenken anregen. Die Beamten der EU diskutieren, und die LKW Lobby drängt noch dazu auf einen gänzlichen Entfall des Sonntagsfahrverbotes; es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis auch diese letzte Verschnaufpause vor der Flut der 40-Tonner fällt!
Es sei jedem anheimgestellt, seine Meinung darüber zu entwickeln, welche Beeinträchtigung oder gar Gefahr durch einen alle zwei Stunden gleichmässig mit max. 50 km/h dahinrollenden Güterzug, im Gegensatz zum fast permanenten, dreieinhalbminütig, hektischen Durcheilen von oft überladenen 40-Tonnern, zudem gesteuert von unter Zeitdruck stehenden Einpersonen-Fuhrunternehmern höher zu bewerten ist.
Mögliche Sparpotentiale von Kraftstoff resultierend aus kürzeren Streckenlängen der Güterzugtrassen sind auf der Seite Daten und Fakten dargestellt. Eine mögliche jährliche Einsparung von mehr als einer halben Million Liter Diesel pro täglichem Güterzugpaar Richtung Süden über die Höllentalbahn darf in der gesamtökologischen Betrachtung nicht unter den Tisch fallen.
Das Höllental in der Gesamtheit ist vor kurzem als 7. Areal in die europäische Charta zur nachhaltigen Förderung des Tourismus in Schutzgebieten aufgenommen worden. Schienenverkehre zur Bedienung des ÖPNV innerhalb dieser Schutzgebiete sind sehr wohl mit den Zielen der Satzung der Charta vereinbar.
Gerade die Wiederbelebung der Höllentalbahn könnte durch direkten Zugang an den Haltepunkten Hölle und Lichtenberg die allschönwetterwochenendliche PKW Lawine eindämmen helfen.
Der jetzige Haltepunkt Höllental bringt aufgrund seines ca. 600 Meter abgelegenen Vorhandenseins keinen Auto-Wochenendtouristen auf die Idee mit der Bahn anzureisen.
Die touristischen Ziele wie Naturlehrpfad, Kraftwerk und Wanderwege im Höllental, Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm-Stollen, Burg Lichtenberg, Rennsteig in Blankenstein, Heimatmuseum in Naila, Harra und Lobenstein, Burgruine Blankenberg mit Aussichtspunkt Bastei auf dem Felssporn des Saalebogens (atemberaubender Blick in zwei Richtungen des Saaletals), Alpensteig nahe Harra, Schaugiesserei Heinrichshütte in Wurzbach und,und,und erhalten am Wochenende direkte Hinweise auf Routen mittels Faltblätter und Ansagen bereits im Zug und an den Haltestellen.
Die Lage der Höllentalbahn als Bindeglied zwischen dem Naturpark Thüringer Schiefergebirge - obere Saale und der Ferienregion Selbitztal macht nachfolgende Karte deutlich. Die Erreichbarkeit der Ausflugsziele beider Urlaubsregionen für Bahnreisende wirkt sich nutzbringend für Gäste und Regionen aus.
Lage der Höllentalbahn im touristischen Umfeld des Naturpark Thüringer Schiefergebirge - obere Saale und Ferienregion Selbitztal, durch bayerisch-thüringische Landesgrenze getrennt.
Karte von Alexander Volkmar http://www.inpublica.de
Die Installation von regionalen Pauschalpreisfahrkarten mit Fahrradbeförderung, z.B. HÖLLENFAHRSCHEIN als Einzel- oder Familienfahrkarte von Hof bis Lobenstein/Bad Steben und von Saalfeld bis Selbitz/Bad Steben unter Mitwirkung der Tourismusverbände, sowie eines BÄDERTICKET als Einzel- oder Familienfahrkarte für die Verbindungen Moorbad Lobenstein, Bad Steben, Bad Elster, Bad Brambach, Franzensbad, Karlsbad und Marienbad als Angebot innerhalb des EgroNet, ist Pflichtaufgabe.
Eine permanente Weiterentwicklung des Porzellan- und Bäderzuges auf der Trasse Adorf-Cheb-Selb-Hof-Lobenstein unter Einbezug der Orte Bad Elster, Bad Brambach, Franzensbad, (Abstecher nach Karlsbad und Marienbad), Bad Steben und Moorbad Lobenstein wäre logische Konsequenz.
Für die Strecke Triptis-Lobenstein ist die Wiederaufnahme des seit 1998 ruhenden Personenverkehr für touristische Zwecke, sowie für SGV geplant.
In Verbindung mit der Höllentalbahn könnten somit die Naherholungsmagneten Ziegenrücker Saalebogen (Wasserkraftmuseum, hervorragendes Wanderwegenetz entlang der Saale) und Höllental per Bahn verbunden werden. Dies wäre in Erschliessung der touristischen Potentiale des Ziegenrücker Raumes eine ideale Ergänzung zum Tourismusangebot des Höllentales und zudem per Bahn erreichbar! Somit könnte mit einem Sormitz-Selbitz-Saale Ticket ein beeindruckenden Zuglauf ausserordentlicher Eindrücke verwirklicht werden.
Im Freistaat Thüringen, wurde die "Marketingoffensive Schienentouristik und Nostalgieverkehr" als 10-Jahres Projekt gestartet. Ziel ist der Ausbau der bislang erfolgreichen Dampfnostalgiefahrten in Thüringen ab 2003 Die Verbindung der Strecken durch das Sormitztal und Höllental nach Marxgrün und zurück über die Oberlandbahn Ziegenrück nach Triptis lässt einen beeindruckenden Zuglauf (Sormitz-Selbitz-Saale Zug) ausserordentlicher Eindrücke erahnen. Die Themen-Fahrt vom (Jena-) Paradies in die Hölle wäre somit möglich und sicher ein Magnet für viele Fahrgäste.
Triebwagen und Güterzüge im täglichen Einklang mit dem Wurzbacher Umfeld
Seit dem 15.12.2002 braucht man aber gar nicht mehr weit zu reisen, um eine reaktivierte Bahn in Verbindung mit dem örtlichen Tourismuskonzept zu erleben. Wie bei der Wiedereröffnung nach über 30 Jahren im Bahnhof Neuhaus am Rennweg der thüringer Wirtschafts- und Verkehrsminster Schuster bekanntgab ist die touristische Entwicklung ein Hauptargument für die Bahn gewesen.
Wie selbstverständlich hat die Bahn ihren Platz im Tourismusangebot der Region rund um Neuhaus am Rennweg, am besten erkennbar im Internetauftritt www.Herrnhaus.de
Triebwagen der Südthüringen Bahn am 09.02.2003 auf dem Weg von Lauscha nach Neuhaus
Doppeltraktion war notwendig um die vielen Ausflügler und Wintersportler zu befördern, hier kurz vor Einfahrt in den Lauschenstein Tunnel Richtung Lauscha.
Weitere Beispiele zu erfolgreichen Bahnen in touristischen Gebieten sind im eigenen Absatz unter Links dargestellt.
zurück zum
Seitenanfang
weiter zur
nächsten Seite