Die Oberlandbahn Triptis-Unterlemnitz

Die Oberlandbahn wurde in Etappen der Gesamtstrecke Triptis - Ziegenrück - Lobenstein - Blankenstein - Marxgrün erbaut, die beiden ersten Teilstücke wurden am 17.12.1894 bis Ziegenrück und 16.09.1895 bis Lobenstein eröffnet.

Zu weiteren Informationen verweisen wir auf folgende Websites:

 

Geschichtliches und viele Impressionen von der Gesamtstrecke Triptis-Marxgrün auf der HP von Klaus Erbeck, Erfurt

Ein Teilstück der Oberlandbahn (Streckenabschnitt Ziegenrück-Liebschütz) im Modell M. 1:120 Spur TT wurde an den Weihnachtswochenenden 2003 im Wasserkraftmuseum Ziegenrück vom MEC Orlabahn e.V. Pössneck im Betrieb vorgestellt.

Die Bahn Triptis Marxgrün mit dem HP Liebschütz bei OttermühleFast sieht es aus als ob der letzte Holzzug durch den Hemmkoppentunnel gen Friesau rollt. Beim Foto von Steffen Höbelt, Mitte der neunziger Jahre dachte noch niemand an einen letzten Zug !

Zum Plandampf im Mai 1998 bringen 58 311 und 52 8075  über die Oberlandbahn in der Steigung zwischen Lückenmühle und Remptendorf mit vereinter Kraftanstrengung Kohle nach Blankenstein.58 3047 und 58 311 bei der Ausfahrt aus dem Hemmkoppentunnel in der Steigung Richtung Liebschütz 58 311 und 58 3047 in der Steigung kurz vor Remptendorf

58 311 bei der Ausfahrt aus dem HemmkoppentunnelUnterlemnitz, 14.06.2003. Bis 1999 lag links noch das angeschlossene Gleis 1 Richtung Triptis, aufgrund der Errungenschaften des rationalisierten Spurplanes werden die Schienenfahrzeuge nun im Dreck abgestellt.15.03.2004

 

Trafotransport im Juni 2000

Kurz nach dem Umspannwerk Remptendorf rollt der Trafotransport mit 2x BR 204 ganz langsam hinab in das Saaletal.Vor Knau geht es fast durch den Urwald.kurz vor Dreba

 

Ziegenrück im März 2003

Malerisch liegt die Ortschaft Ziegenrück, beherrscht vom Schloss. In einem Seitental der Saale drängt sich der Ortskern mit der Bahn auf engem Raum. Im Hintergrind ist das dunkle Tunnelportal des Kirchbergtunnels zu erkennen. Wandersteig von der Hemmkoppe 452,5m ins Saaletal, in Bildmitte verläuft ein Bogen der Oberlandbahn 200m tiefer am Saaleufer entlang.Wann zeigt das Einfahrtsignal vor dem Hemmkoppetunnel wieder Grün? Leider ist die Strecke in diesem Bereich in einem sehr schlechten Zustand.

 

Der Oberbauzustand

Ausgefahrenes Aussengleis vor Einfahrt in den Hemmkoppentunnel Richtung ZiegenrückDie Einfahrtsweiche Gleis 1/2 aus Triptis ist in sehr schlechtem Zustand, manche Schwellen sind grösstenteils vermorscht.

Ein historische Besonderheit stellt die Einfahrtsweiche aus Friesau von Gleis 1 nach Gleis 7/8 mit der geteilten Weichenzunge dar. Obwohl festgestellt wurde sie im Durchfahrtsgleis 1 noch bis zum Ende befahren. Im März 2003 ist am oberen rechten Bildrand auch noch die Weiche Gleis 2/3 komplett vorhanden. Während des Sommers 2003 hat sich ein massgeblicher Teil der besagten Weiche vom Umfahrtsgleis 2 wie von selbst verflüchtigt.

 

16.05.2003 Ludmilla 232 280-8 in Friesau

Fast sieht es als wenn 232 280-8 die Fuhre mit 9 Vierachsern Rundholz aus Triptis bringt........... Im Anschluss Klausner Holz Thüringen KHT rangiert 204 607-4, im Hintergrund das Spanplattenwerk BHT, auf der Rampe Spänesattelzug der ZPR Blankenstein.

 

19.08.2003 Tunnelmesszug zwischen Harra und Triptis

Am südlichen Ziegenrücker Einfahrtsignal vor dem Hemmkoppentunnel.Grüne Hölle am Hemmkoppentunnel.

 

Im Drebagrund 2003

km 28.6

 

Bauarbeiten bei Auma im November 2003

In Auma wurde im November eine Strassenbrücke über die Oberlandbahn erneuert. Die Baustelle mit Blick auf das Einfahrtssignal aus Ziegenrück

 

Quo vadis Oberlandbahn?
05.03.2004

der andere Blick auf Ziegenrück. Foto: Jens PohleMärzlichtFoto: Jens Pohle

im Drebagrund

 

15.03.2004
Güterverkehr auf dem Teilstück Unterlemnitz-Friesau

Der Güterverkehr auf dem Abschnitt Unterlemnitz-Friesau hat seine Spuren hinterlassen. Die letztjährige Sanierung im Juni umfasste nur den Abschnitt zwischen Viadukt Unterlemnitz und Strassenbrücke Lobenstein-Eliasbrunn. Der weitere Abschnitt bis Friesau hat bislang keine umfangreiche Unterhaltung erfahren.
So stellt sich heute ein nicht zu übersehender miserabler Zustand dar, welcher möglicherweise (vielleicht von DB Netz sogar gewollt) genügt eine Betriebseinstellung zu rechtfertigen. Man bedenke, dass diese Strecke als Ausgangspunkt der Tonnagekilometer von Railion Grosskunden bis nach Italien und Skandinavien dient!

Das Gleis 1 in Friesau liegt krumm und buckelig, die Gleissperre dazu senkt sich beim Befahren um bis zu 10 cm!232-575-1 zieht 13x90 Tonnen in die Steigung zum Brechpunkt Richtung Unterlemnitz die Gleislage am Ortsende Friesau: dies ist keine Fotomontage!

 

26.01.2005
BR 228 auf der Oberlandbahn

Fast wie zu alten Zeiten möchte man meinen, doch der Eindruck täuscht. Im Januar 2005 ist MEG 203 mit Holz- und Spanplattenzügen Dauergast im Oberland. Symbolhaft steht die ehem. 118 an der Bahnhofseinfahrt Friesau aus Richtung Remptendorf am Schwellenkreuz, welches die Grenze zur seit dem 01.01.2005 stillgelegten Strecke nach Triptis darstellt.

 

Abbruch der Oberlandbahn-Brücke über die A9 im Oktober 2009
Bilder finden Sie unter:
http://bildgalerie.zgt.de/?em_gal=5216&em_client=otz&em_tag=otz.schleiz_T192440205742

 

Aktuelle Entwicklungen zur Oberlandbahn

finden Sie unter Anderem in unseren News

zurück zum
Seitenanfang